Trauergedichte und Trauersprüche

Trauergedichte und Trauersprüche
Foto: Grace Winter / www.pixelio.de

Wenn es in der eigenen Familie, in der näheren Verwandtschaft oder im eigenen Freundeskreis zu einem Trauerfall gekommen ist, dann fehlt es – berechtigter Weise – an herzlichen Worten der Trauer an die/den Hinterbliebenen. Um die aufrichtige Anteilnahme kombiniert mit dem tiefsten empfundenen Beileid gegenüber den Trauernden zu signalisieren, bedarf es herzliche Worte des Trosts und mitfühlende Trauergedichte. Besuchen Sie uns trotz dieser schweren Zeit und entscheiden Sie sich für eines dieser Trost spendenden Trauergedichte oder einen dieser einfühlsam verfassten Trauersprüche für Ihre Kondolenzkarte.

Verleihen Sie Ihrer Trauerkarte mit diesen einfühlsamen Trauerworten den nötigen Respekt an alle Hinterbliebenen. Spenden Sie Trost und geben Sie für den weiteren Lebensweg Hoffnung mit auf den Weg. Drücken Sie Ihre Gefühle und vielleicht auch Ängste mit einen dieser Abschiedsgedichte oder einem Trauerspruch aus. Bieten Sie der/den trauernden Person/en mit gefühlvollen Worten Ihre tiefste Betroffenheit aus und bieten ihnen gleichzeitig Ihre Hilfe und Unterstützung in allen folgenden Lebenslagen an.

Nutzen Sie die folgenden Trauerzeilen, um mit Ihrer Kondolenzkarte herzliche Worte des Zuspruchs und gefühlvolle Worte der Trauer an alle betroffenen Personen zu übermitteln. Nutzen Sie die Macht dieser Trauerpoesie, um den Menschen Hoffnung und neuen Lebensmut in das leere Gedächtnis der Trauer herbeizuführen.

Trauergedichte und Trauersprüche zum Abschied nehmen

Was bleibt,
wenn alles Vergängliche geht,
ist die Liebe.
Verfasser: Unbekannt
Festhalten was man nicht halten kann,
begreifen wollen was unbegreiflich ist,
im Herzen tragen was ewig ist.
Verfasser: Unbekannt
Lass mich schlafen,
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.
Verfasser: Khalil Gibran
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht´ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Verfasser: Johann Ludwig Uhland
Gott erhellt mir meinen Weg; er sorgt dafür, dass ich sicher gehe; er ist mein Ziel, meine Geborgenheit, ich gehe ohne Furcht.
Verfasser: Psalm 27,1
Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehen, von welchem unser
Sonnenlicht nur der Schatten ist.
Verfasser: Arthur Schopenhauer
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: “Komm heim!”
Verfasser: Unbekannt
Abschied bedeutet keine endgültige Trennung,
sondern nur eine Pause – wir werden uns wiedersehen.
Verfasser: Unbekannt
Der Tod kann freundlich kommen,
zu Menschen die alt sind,
deren Hand nicht mehr festhalten will,
deren Augen müde wurden,
deren Stimme nur noch sagt:
Es ist genug – das Leben war schön.
Verfasser: Unbekannt
Das Leben kann als ein Traum angesehen werden und der Tod als Erwachen.
Arthur Schopenhauer
Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen
ein Hochzeitsfest unter Engeln.
Verfasser: Khalil Gibran
Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein.
Verfasser: Rainer Maria Rilke
Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben.
Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer.
Der Glaube ist das tröstende, durch Wolken strahlende Licht.
Verfasser: Unbekannt
Wenn ich tot bin, sollst Du gar nicht trauern,
meine Liebe wird mich überdauern,
und in fremden Kleidern dir begegnen
und Dich segnen.
Lebe, lache gut!
Mache Deine Sache gut!
Verfasser: Joachim Ringelnatz
Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind.
Verfasser: Victor Hugo
Du bist gegangen.
Ich weiß noch nicht, wohin,
ich weiß nur,
dass ich dir eines Tages dorthin folgen werde
und uns dann auf ewig nichts mehr trennen wird.
Verfasser: Unbekannt
Das Leben hilft uns nicht immer am Leid vorbei
und nimmt uns auch die Last nicht ab.
Doch es gibt uns Kraft zum Tragen
und begleitet uns durch schwere Stunden
hindurch in einen neuen Tag.
Verfasser: Unbekannt
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Verfasser: Dietrich Bonhoeffer
Jeder Abschied ist ein Sonnenuntergang, auf den irgendwann die Morgenröte wartet.
Verfasser: Unbekannt
Der Tod ist der Grenzstein des Lebens,
aber nicht der Liebe.
Verfasser: Unbekannt
Der Tod ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.
Verfasser: Unbekannt
Man sieht die Blumen welken
und die Blätter fallen,
aber man sieht auch Früchte reifen
und neue Knospen keimen.
Das Leben gehört den Lebendigen an,
und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.
Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe
Denn der Staub muss wieder zu Erde werden, wie er gewesen ist. Und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.
Verfasser: Prediger 12,7
Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.
2. Timotheus 2,11
Nicht mehr untergehen wird deine Sonne,
noch wird dein Mond abnehmen;
denn der Herr wird dir zum ewigen Licht sein.
Und die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben.
Verfasser: Jesaja 60,20
Du bist Anfang und Ende, großer Gott. Solange es Menschen gibt, kommen sie von dir, und du bist ihr Ziel. Du rufst Komm wieder, Menschenkind.
Verfasser: Psalm 90,2.3
Der Herr ist denen nahe,
die zerbrochenen Herzens sind und hilft denen,
die ein zerschlagenes Gemüt haben.
Verfasser: Psalm 34,19
Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.
Verfasser: Hoheslied 8,6 f
Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Verfasser: Hebräer 13,14
Ich bin von euch gegangen
nur für einen kurzen Augenblick
und gar nicht weit.
Wenn ihr dahin kommt,
wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen,
warum ihr geweint habt.
Verfasser: Laotse
In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost oft nur darin,
liebevoll zu schweigen und
schweigend mitzuleiden.
Verfasser: Unbekannt
Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist
von hier an einen anderen Ort,
und wenn es wahr ist, was man sagt,
dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden,
welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?
Verfasser: Sokrates
Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen, und die Erinnerung an all das Schöne mit dir wird stets in uns lebendig sein.
Verfasser: Unbekannt
Eine Stimme, die uns vertraut war schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.
Verfasser: Unbekannt
Man lebt zweimal:
das erste Mal in der Wirklichkeit,
das zweite Mal in der Erinnerung.
Honoré de Balzac
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.
Verfasser: Immanuel Kant
Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.
Verfasser: Hieronymus 331-420
Der Gedanke an die Vergänglichkeit
aller irdischen Dinge
ist ein Quell unendlichen Leids –
und ein Quell unendlichen Trostes.
Verfasser: Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach
Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Verfasser: Unbekannt
Wenn wir unseren Körper verlassen,
frei von Schmerzen und allem,
was uns quälte –
dann können wir, leicht wie ein
Schmetterling, heimkehren zu Gott.
Verfasser: Unbekannt
Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzens, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Verfasser: Unbekannt
Trennung ist wohl Tod zu nennen,
denn wer weiß wohin wir gehen,
Tod ist nur ein kurzes Trennen
auf ein baldig Wiedersehn.
Joseph von Eichendorff
Meine ewige Ruhe finde ich bei Gott; geduldig begebe ich mich in seine Hand. Nichts kann mir mehr schaden.
Verfasser: Psalm 62,2
Gott hat den Engeln gesagt,
sie sollen dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf Händen tragen
und deine Füße nicht über Steine stolpern.
Verfasser: Psalm 91,11
Lasst mich ziehen, haltet mich nicht; Gott hat meine Reise bisher gnädig gesegnet, ich kann nun getrost zu ihm zurückkehren.
Verfasser: 1. Moses – Genesis 24,56
Wir sterben des Todes und sind wie Wasser,
das auf die Erde gegossen wird
und das nicht wieder gesammelt werden kann;
aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.
2. Samuel 14,14
Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.
Verfasser: Korinther 4,18
Der Lebensweg eines lieben Menschen ist beendet.
Unser Herz ist erfüllt von Schmerz,
aber auch von Dankbarkeit,
weil wir einen Teil
seines blumenreichen Weges
mit ihm gehen durften.
Verfasser: Unbekannt
Der Tod ist groß,
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.
Verfasser: Rainer Maria Rilke
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht
wie ein Stachel, sondern wie ein kostbares
Geschenk an sich.
Verfasser: Dietrich Bonhoeffer
Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras,
Alle Wunden heilt die Zeit, ein Trost ist das,
Wohl der schlechteste, den man dir kann erteilen;
Armes Herz, du willst nicht, dass die Wunden heilen.
Etwas hast du noch, solang es schmerzlich brennt;
Das Verschmerzte nur ist tot und abgetrennt.
Verfasser: Friedrich Rückert
Der Tod das ist die kühle Nacht
Der Tod das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.
Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe,
Ich hör es sogar im Traum.
Verfasser: Heinrich Heine
Alles was schön ist,
bleibt auch schön –
auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe,
auch wenn wir sterben.
Verfasser: Unbekannt
Vergiss mein nicht, du treues Herz,
Bleib’ treu mir in der Ferne,
Ohn’ dich ist alle Freude Schmerz,
Ohn’ dich sind dunkel die Sterne.
Verfasser: Clemens Brentano
Was die Erde dir geliehen,
fordert sie schon jetzt zurück.
Naht sich mir vom Leib zu ziehen
sanft entwindend, Stück für Stück.
Um so mehr als ich gelitten
umso schöner wurd die Welt.
Seltsam, dass, was ich erstritten
sachte aus der Hand mir fällt.
umso leichter, als ich werde
umso schwerer traf ich mich.
Kannst du mich, du feuchte Erde
nicht entbehren? – Frag ich dich.
“Nein, ich kann dich nicht entbehren
muss aus dir einen anderen baun.
Muss aus dir einen anderen nähren,
soll sich auch die Welt anschaun.
Doch tröste dich in Ruh’
auch der andere bist Du.”
Verfasser: Unbekannt
Und so ist‘s mein gewisser Glaube,
dass am Ende alles gut ist,
und alle Trauer nur der Weg
zu wahrer, heiliger Freude ist.
Verfasser: Friedrich Hölderlin
Immer, wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,
so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.
Verfasser: Unbekannt
Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer,
keine Klage, keine Mühsal.
Denn was früher war, ist vergangen.
Offenbarung 21,4
Und nun singe ich mit König David das Lied des Dankes: Bei meinem Gott finde ich Zuflucht. Er ist mein Beschützer; wie in einer Festung in unerreichbarer Höhe bin ich geborgen bei ihm.
Verfasser: 2. Samuel 22,3
Suchst Du Licht, findest Du Licht.
Im Dunkeln beginnt der Weg zum Licht.
Wer dem Licht vertraut, wird im Licht leben.
Verfasser: Unbekannt
Immer wenn du traurig bist,
schau hoch zum Himmel und du siehst ein Licht.
Der kleinste Stern in der dunkelsten Nacht,
auch wenn er längst erloschen –
wird für dich der Hellste sein,
weil er dir sagt: Du bist nicht allein.
Verfasser: Unbekannt
Lass mein Aug den Abschied sagen,
den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie schwer ist er zu tragen,
und ich bin doch sonst ein Mann
Johann Wolfgang von Goethe
Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
ein flücht’ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Verfasser: Ludwig Uhland
Du bist nicht tot,
sondern nur untergegangen wie die Sonne.
Wir trauern nicht über einen,
der gestorben ist,
sondern wie über einen,
der sich vor uns verborgen hält.
Nicht unter den Toten suchen wir dich,
sondern unter den Seligen des Himmels.
Verfasser: Theodoret von Kyros
Wir sollen nicht trauern,
dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein,
dass wir sie gehabt haben,
ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
und ist nur vorausgegangen.
Verfasser: Hieronymus
Ihr sollt nicht um mich weinen,
ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen,
der zur Vollendung strebt.
Und glaubt nicht weil ich gestorben,
dass wir uns ferne sind.
Es grüßt euch meine Seele,
als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages,
am Abend sich zur Ruh,
send ich als Stern am Himmel,
euch meine Liebe zu!
Verfasser: Unbekannt
Ich muss Abschied nehmen.
Sagt mir Lebewohl, Ihr Lieben.
Ich verneige mich vor Euch allen.
Ich nehme Abschied von Euch.
Die Schlüssel zu meiner Tür gebe ich zurück.
Nichts will ich mehr aus meinem Haus.
Ich bitte nur um Eure letzten lieben Worte.
Lange waren wir Nachbarn.
Aber ich empfing mehr als ich geben konnte.
Nun hat sich der Tag geneigt.
Die Lampe,
die meinen dunklen Winkel erhellte, verlöscht.
Der Ruf ist ergangen.
Ich bin zum Aufbruch bereit.
Verfasser: Rabindranath Tagore
Lass mein Aug den Abschied sagen,
den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie schwer ist er zu tragen!
Und ich bin doch sonst ein Mann.
Traurig wird in dieser Stunde
selbst der Liebe süßtes Pfand,
kalt der Kuß von deinem Munde,
matt der Druck von deiner Hand.
Sonst, ein leicht gestohlnes Mäulchen,
o, wie hat es mich entzückt!
So erfreuet uns ein Veilchen,
daß man früh im März gepflückt.
Doch ich pflücke nun kein Kränzchen,
keine Rose mehr für dich.
Frühling ist es, liebes Fränzchen,
aber leider Herbst für mich!
Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe
Könnten wir noch einmal in Deine Augen sehen,
so würden all unser Leid und Weh schwinden.
Könnten wir Deinen Mund noch einmal küssen,
so würden wir ganz und gar gesund.
Könnten wir Dich noch einmal umarmen und an uns drücken,
so würden wir euch sagen – wir haben dich lieb.
Liebe kann nicht sterben –
sie findet immer einen Weg, dem Tod zu entrinnen
Verfasser: Unbekannt
Barmherzig, gnädig und geduldig ist Gott; seine Liebe kennt keine Grenzen.
Verfasser: Psalm 103,8
Der Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.
Sprüche Salomos 16,9
Ach, schrittest du durch den Garten
Noch einmal im raschen Gang,
Wie gerne wollt’ ich warten,
Warten stundenlang.
Verfasser: Theodor Fontane
Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem Herzen innewohnt!
Verfasser: Augustinus
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Darum wird dieses eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
Verfasser: Unbekannt
Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum,
Die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum.
Wie er’s ertragen soll, kann er sich selbst nicht fragen;
Und wenn er sich besinnt, so hat er’s schon ertragen.
Verfasser: Friedrich Rückert
Immer enger, leise, leise,
Ziehen sich die Lebenskreise,
Schwindet hin, was prahlt und prunkt,
Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben,
Und ist nichts in Sicht geblieben
Als der letzte dunkle Punkt.
Verfasser: Theodor Fontane
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein, ich schlafe nicht.
Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen,
dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug,
leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.
Verfasser: Unbekannt
Es gibt nichts, was die Abwesenheit
eines geliebten Menschen ersetzen kann.
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto härter die Trennung,
aber die Dankbarkeit schenkt
in der Trauer eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
wie ein kostbares Geschenk in sich.
Verfasser: Dietrich Bonhoeffer
Wenn etwas uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden
reicher um alles Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz.
Rainer Maria Rilke
Ihr habt jetzt Traurigkeit, ich werde euch aber wieder sehen und euer Herz wird sich freuen.
Verfasser: Johannes 16,22
Das Glück, das wir durch
den Menschen erfahren durften,
den wir liebten,
macht den wahren Reichtum unseres Lebens aus.
Verfasser: Unbekannt
Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen.
Verfasser: Albert Schweitzer
Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so, als verschwände ein Schiff hinter dem Horizont.
Es ist immer noch da, wir sehen es nur nicht mehr.
Verfasser: Unbekannt
Das Leben ist schwächer als der Tod, und der Tod ist schwächer als die Liebe!
Verfasser: Khalil Gibran
Von den Sternen kommen wir,
zu den Sternen kehren wir zurück,
von jetzt bis in alle Ewigkeit.
Verfasser: Unbekannt
Gott hat uns aus der Tiefe seines Herzens
für eine Weile ins Leben gerufen
und nimmt uns danach wieder
in seinen ewigen Schoß zurück.
Verfasser: Unbekannt
Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem
Herzen innewohnt!
Verfasser: Augustinus
Wenn Trauer dein Herz erfüllt,
lass dich von der Liebe
umfangen und von deinen
Erinnerungen trösten.
Lass dich von der Hoffnung führen
und von den Menschen begleiten,
die dir in dieser Zeit
besonders nahe sind.
Verfasser: Unbekannt

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