Nicolaussprüche

Am 6. Dezember eines jeden Jahres hat der Nikolaus seinen Namenstag. Abgesehen von der historischen Bedeutung des Nikolaus (Informationen auf Wikipedia) ist es für viele Kinder der Tag, an dem sie Ihre sauber geputzten Schuhe und Stiefel mit vielerlei Süßigkeiten gefüllt sehen möchten. Diese Gabe wird Ihnen einmal jährlich durch den Nikolaus gewährt.

Die besten Wünsche zum Nicolaus
Foto: Joujou / www.pixelio.de

Bereits im Kleinkind-Alter sind viele Kinder vertraut mit dem Nikolaus, der Ihnen die besagten Begehrlichkeiten in die Schuhe und Stiefel legt. Aber nicht nur das Ritual der Süßigkeiten ist ein gängiges Phänomen, sondern auch die vielen Gedichte und Nicolaussprüche, sowie die Vielzahl an verschiedenen Nikolausliedern umgeben diesen Tag in den Kindergärten und in der Schule.

Folgend finden Sie viele schöne Gedichte und Sprüche zum Nikolaus, die zum einen an den Nikolaus gerichtet sind als auch als Worte an die Kinder, die Sie zu ihren Süßigkeiten als kleine Beilage erhalten, als Gruß vom Nikolaus. Gönnen Sie sich die Zeit und suchen und finden Sie das passende Gedicht oder den passenden Spruch an den Nicolaus oder vom Nicolaus, den Sie von Ihrem Kind an den Nikolaus richten lassen wollen oder als kleine lyrische Beilage zu den Annehmlichkeiten.

Herzlich formulierte Worte und Nicolaussprüche aus verschiedenen Blickwinkeln

Lieber, lieber Nikolaus zart,
hab schon lang auf dich gewart’!
Will auf Vater und Mutter hören,
musst mir nur was Guts bescheren!
Verfasser: Volksgut
Gott grüß euch lieben Kinderlein,
ihr sollt Vater und Mutter gehorsam sein,
so soll euch was Schönes bescheret sein;
Wenn ihr aber dasselbige nicht tut,
so bringe ich euch den Stecken und die Rut’.
Amen.
Verfasser: Clemens von Brentano di Tremezzo
Von drauß vom Walde komm’ ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt’ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;
Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!”
Ich sprach: “O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.” –
“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.” –
“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.”
Christkindlein sprach: “So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von drauß vom Walde komm’ ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find’!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Verfasser: Theodor Storm
Sankt Niklas, komm in unser Haus,
leer deine großen Taschen aus,
stell dein Esel auf den Mist,
dass er Heu und Hafer frisst.
Heu und Hafer frisst er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.
Verfasser: Volksgut
Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stippstapp, stippstapp und huckepack
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sacke drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin’
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss’ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
klopft er auf die Hosen.
Verfasser: Martin Boelitzals
Der Weihnachtsmann ist auf der Fahrt,
zu besuchen die Schuljugend zart,
zu seh’n, was die kleinen Mädchen und Knaben
in diesem Jahr gelernet haben
im Beten, Schreiben, Singen und Lesen,
auch ob sie sind hübsch fromm gewesen.
Er hat auch in seinem Sack verschoßen
schöne Puppen aus Zucker gegossen;
den Kindern, welche hübsch fromm wären,
will er solche Gaben bescheren.
Verfasser: Volksmund
Fellstiefel liebt der Nicolaus sehr
früh morgens hast du keine mehr
wärmt sich selbst damit die Füße
und hinterlässt dir Dankes Grüße.
Verfasser: © Ute Nathow sprueche-zum-verschenken.de
Ihr Kinder, sperrt die Näschen auf,
es riecht nach Weihnachtstorten;
Knecht Ruprecht steht am Himmelsherd
und bäckt die feinsten Sorten.
Ihr Kinder, sperrt die Augen auf,
sonst nehmt den Operngucker:
Die große Himmelsbüchse, seht,
tut Ruprecht ganz voll Zucker.
Er streut – die Kuchen sind schon voll –
Er streut – na, das wird munter:
Er schüttelt die Büchse und streut und streut
den ganzen Zucker runter.
Ihr Kinder sperrt die Mäulchen auf,
Schnell! Zucker schneit es heute;
Fangt auf, holt Schüsseln – ihr glaubt es nicht?
Ihr seid ungläubige Leute!
Verfasser: Paula Dehmelals
Niklas ist ein braver Mann.
Bringt den kleinen Kindern was,
die großen lässt er laufen,
die können sich was kaufen.
Verfasser: Unbekannt
Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.
Verfasser: Albert Sergel
Nikolaus, du guter Mann,
hast einen schönen Mantel an.
Die Knöpfe sind so blank geputzt,
dein weißer Bart ist gut gestutzt,
die Stiefel sind so spiegelblank,
die Zipfelmütze fein und lang,
die Augenbrauen sind so dicht,
so lieb und gut ist dein Gesicht.
Du kamst den weiten Weg von fern,
und deine Hände geben gern.
Du weißt, wie alle Kinder sind:
Ich glaub, ich war ein braves Kind.
Sonst wärst du ja nicht hier
und kämest nicht zu mir.
Du musst dich sicher plagen,
den schweren Sack zu tragen.
Drum, lieber Nikolaus,
pack ihn doch einfach aus.
Verfasser: Unbekannt
Es rauscht der Wind im Winterwalde
durch die kühle graue Flur
und ein Jeder hofft, – schon balde
find er St. Niklolauses Spur.
Ach, wann wird er endlich kommen,
dieser heiß ersehnte Gast?
Kinder blicken teils benommen
von Baum zu Baum, von Ast zu Ast.
In den Blicken heißes Sehnen,
Fragen, was wird dann geschehn?
Und mancher tut schon mal erwähnen,
“Ich hab St. Nikolaus gesehn”.
Langsam neigt der Tag sich nieder,
Die Winternacht, sie steigt herauf,
als ein leises Raunen wieder,
stoppt der Kinder frommen Lauf.
Da aus dunstigem Gefilde
steigt wie eine Nebelnacht,
ein stilles schattiges Gebilde,
und die Dämmerung ist erwacht.
Kinderblicke werden helle
die Gesichter sind verzückt,
als Nikolaus an der Tagesschwelle,
tritt in ihren Sehnsuchtsblick.
Du guter alter Nikolaus,
du Freund der Kinder nah und fern,
leer Deinen Sack heut bei uns aus,
wir alle haben dich so gern.
Verfasser: Unbekannt
Singend torkelnd kommt der Nikolaus
Aus der Weihnachtsbäckerei.
Sein Bauch sieht wirklich ziemlich dick aus
Von der vielen Nascherei.Doch durch die kalte Winternacht
Singt er jetzt ein Lied in Dur,
Bald schon ist er wieder wach,
Und bei den Kindern geht’s ihm richtig gut.Verfasser: © Monika Minder www.weihnachtsgedichte-sprueche.net

War einst ein kleines Rentier,
Rudolph wurde es genannt,
und seine rote Nase
war im ganzen Land bekannt.
Sie leuchtet Nachts im Dunkeln,
heller noch als jeder Stern,
trotzdem war Rudolph traurig,
denn nicht einer hat in gern.
Dann an einem Nebeltag
kam der Weihnachtsmann,
“Rudolph, zeige mir den Weg
führ den Schlitten sicher an!”
Nun hat er viele Freunde,
überall ist er beliebt,
weil es nur einen Rudolph
mit ‘ner roten Nase gibt.
Verfasser: Unbekannt
Ei du lieber, heil’ger Christ,
komm nur nicht, wenn’s dunkel ist,
komm im hellen Mondenschein,
wirf mir Nüss’ und Äpfel ‘rein!
Verfasser: Volksmund
Nikolaus, du guter Mann –
Du musst dich sicher plagen,
den schweren Sack zu tragen.
Drum, lieber Nikolaus,
pack ihn doch einfach aus.
Verfasser: Volksgut
Nikolaus, sei unser Gast,
wenn du was im Sacke hast.
Hast du was, so lass dich nieder,
hast du nichts, so pack dich wieder!
Verfasser: Volksgut
Knecht Ruprecht, du trägst huckepack
auf deinem Rücken einen Sack.
Sag, sind darin auch Pfefferkuchen?
Die möchte ich schrecklich gern versuchen!
Verfasser: Volksgut
Herr Nikolas, Herr Nikolas,
bring mir zum sechsten Dezember was!
Ich stell des Vaters Schuh vors Fenster,
den meinen fand ich viel zu klein.
Gelt, Nikolaus, du tust was hinein?
Verfasser: Aus Frankfurt
Ach, du lieber Nikolaus,
komm ganz schnell in unser Haus.
Hab so viel an dich gedacht!
Hast mir doch was mitgebracht?
Verfasser: Volksgut
Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Dann stell’ ich den Teller auf,
Nik’laus legt gewiss was drauf.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich schlaf’, dann träume ich:
Jetzt bringt Nik’laus was für mich.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich aufgestanden bin,
lauf’ ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Nik’laus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Verfasser: Volksgut
Wenn die Glocke sieben schlägt,
kommt der Niklaus angefegt
mit dem großen Besenstiel,
haut die Kinder gar zu viel.
Verfasser: Volksgut
Sankt Nikolaus, der heilge Mann,
zieht Stiefel ohne Sporen an,
reit’ damit nach Amsterdam,
von Amsterdam nach Spanien,
Äpfel von Oranien,
Nüsse aus dem Wald,
Sankt Nikolaus soll kommen bald!
Verfasser: Unbekannt
O, o, o, wie sind wir alle froh,
wenn der Nikolaus wird was bringen
und vom Tannenbaum wir singen,
O, o, o, wie sind wir Kinder froh.
Verfasser: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Du guter alter Nikolaus,
du Freund der Kinder nah und fern,
leer Deinen Sack heut bei uns aus,
wir alle haben dich so gern.
Verfasser: Unbekannt

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