Freundschaftsgedichte und Freundschaftssprüche

Sie möchten einer Freundin oder einem Freund mit einem Freundschaftsgedicht danken, dass Sie oder Er immer für Sie da ist? Dann finden Sie hier eine Sammlung von schönen Freundschaftsgedichten und liebevollen Freundschaftssprüchen, die Sie an eine Freundin oder an einen Freund verschenken können, um danke für die Freundschaft zu sagen. Vielleicht wollen Sie auch einem Arbeitskollegen für die Freundschaft und Hilfsbereitschaft danken, dann finden Sie auch hier ein passendes Freundschaftsgedicht zum verschenken an die Kollegin oder den Kollegen. Überraschen Sie eine besondere Person mit besonderen Gedichten zur Freundschaft. Wählen Sie Ihr Gedicht oder Ihren Kartenspruch aus dieser Auswahl an Freundschaftsgedichten und Freundschaftssprüchen aus.

Gedichte zur Freundschaft

Wer keinen Freund gefunden,
Und immer stand allein,
Der hat auch nie empfunden recht
Das Glück, ein Mensch zu sein.

Wer keinen Freund gefunden,
Der ist vielleicht ein – Christ;
Der ist vielleicht ein Schurke traun!
Wenn er kein Esel ist.

Vielleicht ein Unglücksvogel
Mag der Verkannte sein,
Doch der ist auch der Einzige,
Dem ich es kann verzeihn.

Verfasser: Ludwig Eichrodt

Liebe, weg! Du zankst dich nur,
Bist nur immer eifersüchtig!
Siehst nur immer nach der Uhr,
Bist, wie ihre Stunden, flüchtig!

Freundschaft, bleib’! Du zankst dich nicht,
Bist nicht immer eifersüchtig!
Siehst ins helle Sonnenlicht,
Bist nicht unstet, bist nicht flüchtig!

Komm‘ und sitz‘ auf meinem Schoß,
Herrsch‘ in meinem kleinen Staate!
Wie werd‘ ich die Liebe los?
Rate, liebe Freundschaft, rate!

Verfasser: Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Lieblich ist’s, im Frühlingsgarten
Mancher holden Blume warten;
Aber lieblicher, im Segen
Seiner Freunde Namen pflegen:
Denn der Anblick solcher Züge
Tut so Seel als Geist Genüge,
Ja, zu Lieb und Treu bekennt
Sich der Freund, wie er sich nennt.

Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe

Freund! genügsam ist der Wesenlenker –
Schämen sich kleinmeisterische Denker,
Die so ängstlich nach Gesetzen spähn –
Geisterreich und Körperweltgewühle
Wälzet eines Rades Schwung zum Ziele,
Hier sah es mein Newton gehn.

Sphären lehrt es, Sklaven eines Zaumes,
Um das Herz des großen Weltenraumes
Labyrinthenbahnen ziehn –
Geister in umarmenden Systemen
Nach der großen Geistersonne strömen,
Wie zum Meere Bäche fliehn.

Wars nicht dies allmächtige Getriebe,
Das zum ewgen Jubelbund der Liebe
Unsre Herzen aneinander zwang?
Raphael, an deinem Arm – o Wonne!
Wag auch ich zur großen Geistersonne
Freudigmutig den Vollendungsgang.

Glücklich! glücklich! Dich hab ich gefunden,
Hab aus Millionen dich umwunden,
Und aus Millionen mein bist du –
Lass das Chaos diese Welt umrütteln,
Durcheinander die Atomen schütteln:
Ewig fliehn sich unsre Herzen zu.

Muss ich nicht aus deinen Flammenaugen
Meiner Wollust Widerstrahlen saugen?
Nur in dir bestaun ich mich –
Schöner malt sich mir die schöne Erde,
Heller spiegelt in des Freunds Gebärde,
Reizender der Himmel sich.

Schwermut wirft die bange Tränenlasten,
Süßer von des Leidens Sturm zu rasten,
In der Liebe Busen ab; –
Sucht nicht selbst das folternde Entzücken
In des Freunds beredten Strahlenblicken
Ungeduldig ein wollüstges Grab? –

Stünd im All der Schöpfung ich alleine,
Seelen träumt‘ ich in die Felsensteine
Und umarmend küsst‘ ich sie –
Meine Klagen stöhnt‘ ich in die Lüfte,
Freute mich, antworteten die Klüfte,
Tor genug! der süßen Sympathie.

Tote Gruppen sind wir – wenn wir hassen,
Götter – wenn wir liebend uns umfassen!
Lechzen nach dem süßen Fesselzwang –
Aufwärts durch die tausendfache Stufen
Zahlenloser Geister, die nicht schufen,
Waltet göttlich dieser Drang.

Arm in Arme, höher stets und höher,
Vom Mongolen bis zum griechschen Seher,
Der sich an den letzten Seraph reiht,
Wallen wir, einmütgen Ringeltanzes,
Bis sich dort im Meer des ewgen Glanzes
Sterbend untertauchen Maß und Zeit. –

Freundlos war der große Weltenmeister,
Fühlte Mangel – darum schuf er Geister,
Selge Spiegel seiner Seligkeit! –
Fand das höchste Wesen schon kein gleiches,
Aus dem Kelch des ganzen Seelenreiches
Schäumt ihm – die Unendlichkeit.

Verfasser: Johann Christoph Friedrich von Schiller

Wer keinen Freund gefunden,
Und immer stand allein,
Der hat auch nie empfunden recht
Das Glück, ein Mensch zu sein.

Wer keinen Freund gefunden,
Der ist vielleicht ein – Christ;
Der ist vielleicht ein Schurke traun!
Wenn er kein Esel ist.

Vielleicht ein Unglücksvogel
Mag der Verkannte sein,
Doch der ist auch der Einzige,
Dem ich es kann verzeihn.

Verfasser: Ludwig Eichrodt

Was aber hätt ich von dieser Welt,
Und hätt ich, was ich wünscht, im Nu,
Was Herz erwärmt und Geist erhellt,
Und hätt keinen Freund dazu?

Was hätt ich von aller Liebe gar,
Was hätt ich von dem funkelnden Wein,
Wenn Alles, was süß mir ist und war,
Nur blühte für mich allein?

Was wollt ich mit der schwellenden Brust
Und schütte sie arglos nimmer aus?
Vergrabenes Leid, verschlossene Lust,
Das ist der Seelengraus.

Der Alles überdauern muss,
Wenn dir so manche Blüte geknickt,
Das ist des Geistes kräftiger Genuss,
Der ewig verjüngt, erquickt.

Es ist allein der liebende Freund,
Der Einen ganz und gar versteht,
Der mitgelacht und mitgeweint,
Geerntet, was mitgesät.

Dann erst, o dann, geschähs einmal,
Da würd es einsam in dir und leer,
Wenn deine Freunde wegstürben all,
Würde dirs Leben schwer.

Verfasser: Ludwig Eichrodt

Gib treulich mir die Hände,
sei Bruder mir und wende
den Blick vor deinem Ende
nicht wieder weg von mir.

Ein Tempel, wo wir knien,
ein Ort, wohin wir ziehn,
ein Glück, für das wir glühn,
ein Himmel mir und dir!

Verfasser: Novalis

Es war Dein Wort ein blitzend Schwert,
Das für mich stritt;
Es war Dein Wort der Seele Schrei,
Die für mich litt.

Die herbe Thräne war Dein Wort,
Geweint um mich;
Ein guter Engel war Dein Wort,
Der nimmer wich!

Dein Wort, es gab mir neuen Muth,
Es drang befreiend stolz zu mir;
Du Fremder, sieh mein schlichtes Wort,
Es dankt zu tausend Malen Dir!

Verfasser: Ada Christen

Auch in der Ferne zeigt sich alles reiner,
Was in der Gegenwart uns nur verwirrt!
Vielleicht wirst du erkennen, welche Liebe
Dich überall umgab, und welchen Werth
Die Treue wahrer Freunde hat, und wie
Die weite Welt die Nächsten nicht ersetzt…
Gar freundliche Gesellschaft leistet uns
Ein ferner Freund, wenn wie ihn glücklich wissen.

Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe

Wenn man sich einander kennet,
und sich Freund und Freundin nennt,
reißt des Schicksals Donnerwort
uns aus unsern Armen fort.
Doch, obschon dies zu beklagen,
muß man nicht sogleich verzagen,
denn der Freundschaft lange Hand
reicht oft durch den Zollverband.

Verfasser: Wilhelm Busch

Ihnen ist ein Gedicht zur Freundschaft zu lang und Sie suchen eher nach Freundschaftssprüchen? Dann finden Sie folgenden eine verlesene Auswahl Freundschaftssprüchen zum verschenken an eine Freundin oder einen Freund. Sagen Sie mit diesen herzlichen Sprüchen zur Freundschaft danke, für alles was Ihre Freundin oder Ihr Freund für Sie getan hat. Wählen Sie diese Freundschaftssprüche als Kartentext oder schreiben Sie diese Worte als Whatsapp Nachricht oder als Pinnwandeintrag an eine besondere Person.

Sprüche zur Freundschaft

Das schönste an einer Freundschaft ist nicht die ausgestreckte Hand, das freundliche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhebende Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt und sein Vertrauen schenkt!

Verfasser: Ralph Waldo Emerson

„Liebe kommt und geht, aber Freundschaft bleibt!“

Verfasser: unbekannt

„Es gibt nichts Schöneres,
als mit einem Freund über ein
interessantes Thema zu schweigen“

Verfasser: Sir Alec Guinness

„Den sicheren Freund erkennt man erst in unsicherer Lage“

Verfasser: Lucius Annaeus Seneca

Sei höflich zu allen, aber freundschaftlich mit wenigen; und diese wenigen sollen sich bewähren, ehe du ihnen Vertrauen schenkst.

Verfasser: Georg Washington

Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht was Freundschaft bedeutet.

Verfasser: Mark Zuckerberg

„Laute Freunde sind oft leise Feinde“

Verfasser: Konfuzius

Wahre Freundschaft ist eine sehr langsam wachsende Pflanze.

Verfasser: Georg Washington

„Jeder sagt, er sei dein Freund – aber nur ein Narr verlässt sich drauf“

Verfasser: Jean de la Fontaine

Zart ist der Faden der Freundschaft, doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt.

Verfasser: Novalis

Was ist ein Freund? Ein anderes Ich; zwei Seelen in einer.

Verfasser: Marcus Tullius Cicero

Der Schmerz des Weisen ist nicht größer, wenn er selber gefoltert wird, als wenn sein Freund gefoltert wird.

Verfasser: Epikur von Samos

Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt aus der Welt die Sonne.

Verfasser: Marcus Tullius Cicero

„Es wird kein Freund, wer niemals Feind gewesen“

Verfasser: Alfred Lord Tennyson

Wir brauchen Freunde nicht, um sie zu brauchen, sondern um die Gewißheit zu haben, daß wir sie brauchen dürfen.

Verfasser: Epikur von Samos

„Mach keinen Witz, der deine Freundschaft kostet. Es sei denn, der Witz ist besser als der Freund“

Verfasser: Scarpi

Alle Würden dieser Erde wiegen einen guten Freund nicht auf.

Verfasser: Voltaire

„Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln“

Verfasser: General Álvaro Obregón Salido

Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.

Verfasser: Mark Twain

„Bevor du anfängst, deine Feinde zu lieben, solltest du deine Freunde etwas besser behandeln“

Verfasser: Edgar Watson Howe

Der höchste Beweis der Freundschaft ist nicht, einem Freund unsere Fehler, sondern ihm seine bemerkbar zu machen.

Verfasser: François VI. Duc de La Rochefoucauld

„Besser ein offener Feind als ein verstellter Freund“

Verfasser: Jean Giraudoux

So selten auch die wahre Liebe ist, wahre Freundschaft ist noch seltener.

Verfasser: François VI. Duc de La Rochefoucauld